Kulinarium
In Italien hat jedes Fischer- oder Bauerndorf seine eigene Geschichte, seine Kirche, seinen Hauptplatz, seine Gemeinde, aber vor allem sein eigenes typisches Gericht. Für das italienische Volk, wie nur für wenige Länder auf dieser Welt, gilt der Moment am Tisch nicht nur als ein alltäglicher Anlass, der zur einfachen Befriedigung eines physiologischen Bedürfnisses dient, sondern er stellt ein Ritus , einen sakralen Moment des stolzen Zelebrieren der lokalen kulinarischen Kunst und dessen Identität dar.
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Also willkommen im Gebiet der Olive all’Ascolana, mit Fleisch gefüllten und frittierten Oliven, die bereits den Römern bekannt waren und von diesen geschätzt wurde, Aufzeichnungen davon kann man in den Werken von Marziale nachlesen.
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Dem Brodetto alla Sambenedettese (Fischsuppe) welche auf einer Lage von getoastetem oder frittierten Brot serviert wird, den Caciuni – kleine Kranzkuchen mit Traubenmost, der Piconi, mit Käse gefüllten Ravioli, und vieles mehr.
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Unter den unzähligen Zutaten die häufig in dieser Region verwendet werden, sind sicherlich Pilze und Trüffel die führenden. Diese Letztgenannten dienen zur sublimen Veredelung schmaler hausgemachter Bandnudeln , und stammen aus den Ortschaften der Provinzen Pesaro, Ascoli und Macerata. Dank dem Markt von Acqualagna wo sich ein Drittel der gesamten Jahres-Produktion Italiens konzentriert, garantieren die Trüffel heute eine wichtige integrierende Ertragsquelle zur Landwirtschaft.
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Die antike gastronomische Tradition der Marken lehrt, dass der passende Wein eine Speise vervollständigt und perfektioniert. Das Gebiet des Piceno ist das Anbaugebiet des Falerio und des Rosso Piceno. Beide sind DOC-Weine (mit kontrollierter Herkunft). In diesem Gebiet befinden sich weltbekannte Unternehmen der Weinherstellung, welche die Jahrhundertalte Geschichte, die Erfahrung und die Kunst in einen einzigartigen unternehmerischen Erfolg verwandelt haben.


